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Gemeinschaftsgärtner in NRW rücken zusammen

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Nicht nur in Berlin, Hamburg und München, auch im Ruhrgebiet wächst die Anzahl der Gemeinschaftsgärten stetig. Vor diesem Hintergrund veranstalteten die Essener Gemeinschaftsgärten am Sonntag, den 6.9.2015 in der Villa Rü ein landesweites Austauschtreffen aller Gemeinschaftsgärten. 27 Vertreter aus Gärten in Köln, Düsseldorf, Bochum, Münster, Bottrop, Gelsenkirchen, Mülheim und Essen waren der Einladung gefolgt.
Die der Urban-Gardening-Bewegung zugehörigen Garteninitiativen verwandeln Brachflächen in Orte der sozialen Begegnung und ermöglichen im städtischen Raum eine unmittelbare Naturerfahrung für Menschen aller Generationen. Das Treffen machte deutlich, dass die Gärten im Hinblick auf ihre Größe, ihre Konzeption und ihre strukturellen Rahmenbedingungen sehr verschiedenartig sind.

Viele Fragen betreffen aber doch alle Gartenprojekte ähnlich und da lohnt es sich, über den Tellerrand der eigenen Stadt hinauszublicken:

  • Wie motiviert man noch mehr Anwohner, sich am gemeinschaftlichen Gärtnern zu beteiligen?
  • Welche Formen der ökologischen Schädlingsbekämpfung sind die effektivsten?
  • Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für die Nutzung der Flächen?
  • Und nicht zuletzt: Welche Visionen und Ziele verbinden die urbanen Gärtner eigentlich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement auf öffentlichen Flächen?

Diese Fragen wurden in Kleingruppen intensiv beraten. Die anschließenden Exkursionen in Essener Gemeinschaftsgärten boten den Gästen aus Nordrhein-Westfalen am Ende einen ganz praktischen Einblick in die bunte Welt der Essener Gemeinschaftsgärten und ausgiebig Gelegenheit für informelle Gespräche und weitere Vernetzungen. Eines stand am Ende des Treffens fest: Die Gemeinschaftsgärtner in NRW rücken weiter zusammen.

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